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Tabakkerb Lorsch

Zigarren made in Germany

Startschuss zur diesjährigen Tabakkerb in Lorsch. La Galana präsentiert hier die Kunst des Zigarrenrollens. Als ich zum ersten Mal das pittoreske kleine Städtchen besuchte, hätte ich mir nie vorstellen können, dass hier bis Anfang des 20. Jahrhunderts in über 20 Manufakturen Zigarren gedreht wurden! Die patente und umtriebige Kulturamtsleiterin Gabi Dewald hat an das alte Erbe angeknüpft und jetzt gibt es sogar ein Tabakfeld, wo wieder eigener Lorscher Tabak angepflanzt wird. Gabi Dewald lernte ich vor drei Jahren durch den kubanischen Professor Manuel Torres kennen – was für ein Umweg! Ein Kubaner bringt zwei deutsche zigarrenbegeisterte Ladies zusammen! Sie engagierte über meine Künstleragentur kubanische Bands für das Stadtfest und stellte uns auf der Kerb einen Marktstand zur Verfügung, wo wir aus frischen Tabakblättern Zigarren rollen. Direkt neben uns zeigen Frauen aus Lorsch, wie man früher die Tabakblätter auffädelte und es gibt sogar eine eigene Lorscher Zigarre.

La galana petit toro

Ein kleiner Stier liegt in meiner Schublade

Ich liebe den Namen: kleiner Stier. Wer käme je darauf, dass es sich um ein Zigarrenformat handelt? Klein und dick, mit Ringmaß: 50-52, was einem Durchmesser: von ca. 20 mm entspricht. Fachchinesisch? Keine Angst, es ist alles einfacher als man denkt. Eine Zigarre muss lecker schmecken, sich im Mund gut anfühlen, gut ziehen und feine Aromen verschenken. Die Petit Toro, so nennt man den ‚Kleinen Stier’ im Aficionado-Jargon, ist für mich eine angenehmen Frühstückszigarre. Ja, lacht mich ruhig aus! Ihre Brenndauer liegt bei maximal 40 Minuten und sie passt hervorragend zu einem starken gesüssten Mokka. Deswegen habe ich auch immer eine in meiner Küchenschublade liegen, man weiss ja nie! Ansonsten gibt es unsere La Galana Zigarren noch in folgenden Formaten: Petit Corona, Corona, Robusto, Torpedo und Churchill. Ihr wisst nicht was das genau ist? Fotos und Beschreibungen dazu findet ihr in unserem Webshop und am besten: ihr probiert mal alle durch! Wie wäre es vor Ort in unserem Zigarrensalon? Ich wünsche Euch ein frohes Rauchvergnügen!

Annette Meisl

Geheimtipp für eingeweihte Zigarren-Aficionados in Köln

Im Leben hätte ich mir nicht erträumt, eines Tages einen Zigarrensalon zu besitzen, geschweige denn eine eigene Zigarrenmarke! Schuld war die kubanische Musik, die mich bei meinem ersten Kubabesuch 1999 in ihren Bann zog. 2009 habe ich den Laden eröffnet, in dem Zigarrenaficionados heute meine La Galana Zigarren und die wichtigsten kubanischen Marken wie Montecristo, Cohiba, Partagas, Romeo y Julieta in den Humidoren findet. Ausserdem bieten wir eine Grundausstattung für den Zigarrenraucher: Cutter, Bohrer, Aschenbecher, Gasfeuerzeuge, verschiedene kubanische Rumsorten und ein kleines Sortiment an Büchern über Rum, Zigarre und die Liebe, eben alles, was das Herz begehrt… (Foto: Dario Scandura)

La Galana Team

Die schönsten Frauen Kölns…

…findet ihr bei La Galana in der Venloer Straße! La Galana ist spanisch und bedeutet so etwas wie ‚Gentlewoman’ – ein Wort das eher in der Lyrik benutzt wird als im wahren Leben, daher habe ich es selber mit Inhalt gefüllt. Ein Galana ist für mich eine starke Frau, emanzipiert, selbstbewusst, die keinen Widerspruch darin sieht, ihre Weiblichkeit voll auszuleben. Galanas habe ich in Lateinamerika kennengelernt, vor allem in Kuba. Frauen, denen es Spass macht, sich zurecht zu machen, nicht für irgendeinen Mann, sondern für sich selbst. Wir sind alle Galanas in unserem Team. Einige unserer Ladies kommen aus Kuba, ein paar aus Deutschland und gemeinsam verhelfen wir unserem Ideal des Galana-Seins zum Leben: Magaly, Patricia, Annette, Yasliet, Anabel, Alicia.. (Foto: Dario Scandura)

Kuba

Kuba – mi amor

Meine erste Reise 1999 führte mich nach Santiago, als Gast der „Boygroup“ Vieja Trova Santiaguera, die mit 5 Mann gerade mal 400 Jahre alt waren. Ich wollte 3 Tage dort bleiben und dann weiterreisen. Doch der schwingende Rhythmus des Son Cubano, der an jeder Straßenecke, in jedem Restaurant, in jedem Hinterhof live zu hören war betörte mein Herz und ich kam nicht mehr weg. Nach einer Woche bekam ich Panik und ich sagte mir: entweder du verlässt diese Stadt morgen früh, oder du bleibst hier für den Rest deines Lebens. Ich reiste am nächsten Morgen ab. Nur um in der nächsten verzauberten Welt zu wandern: in Trinidad, 500 Jahre alt, wo man selbst in einfachen Häusern aus opulentem Porzellangeschirr ißt, das schon über 100 Jahre alt zu sein scheint. In Havanna lernte ich dann den damals 103-jährigen Gregorio Fuentes kennen, der einst Ernest Hemingways Kapitän gewesen war. Danach habe ich Kuba noch viele Male besucht. Dem Charme kann ich mich immer noch nicht entziehen. Aber da ich inzwischen mein eigenes kleines Stück Kuba in Köln …

Kuba in Köln

Kuba in Köln

Im „La Galana“ werden Zigarren als Sinnbild für Entschleunigung und Lebenskunst zelebriert Zugegeben die Reaktion klingt drastisch – zumindest wenn dieAnekdote stimmt, die von dem amerikanischen Entertainer Groucho Marx überliefert wird. Die Bitte seiner Ehefrau doch endlich mit dem Rauchen von Zigarren aufzuhören, soll Marx mit einem knappen „Nein, aber wir können ja Freunde bleiben…. “ quittiert haben. Der Genuss einer Zigarre war ihm also mehr wert als das Eheglück? Vermutlich nicht wirklich und doch macht sie deutlich: was für den einen vielleicht nur ein stinkender Stumpen ist, ist für die anderen ein Sinnbild für Entschleunigung und Lebenskunst, ein allerhöchster Genuss, auf den man – wenn man ihn einmal kennengelernt hat – ungern verzichten möchte. Zigarren raucht man nicht mal so eben. Man nimmt sich dafür Zeit (Annette Meisl) Die Erfahrung machte auch Annette Meisl. Vor nunmehr 15 Jahren verbrachte die Kölner Künstleragentin auf Einladung der legendären kubanischen Band „Vieja Trova Santiaguera“ den Milleniumswechsel in dem Karibikstaat. Dort lernte sie auch Gregorio Fuentes kennen. Der war damals immerhin schon 103 Jahre alt und hatte von …